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Donnerstag, 11. August 2011

Deinstallation der Wallbox

English Version

Als eine letzte Maßnahme des Drive eCharged Projektes wurde die Wallbox in meiner Garage wieder entfernt.

Die Wallbox war eine Beistellung von Siemens, die Installation der Box und des für die entsprechende Stromversorgung nötigen Kabels waren eine kostenlose Dienstleistung des Projektes ( http://oh-e-mini.blogspot.com/2010/09/installation-der-wallbox-erfolgt.html)

Das verlegte Stromversorgungskabel wurde belassen. Es ist ein dreiadriges Kabel mit einem Leitungsquerschnitt von 4mm². Das ist ausreichend für eine einphasige 32A/230V Versorgung. Die elektrische Infrastruktur für ein künftiges Elektrofahrzeug ist also weiterhin vorhanden!

Ein fünfadriges Kabel wäre natürlich besser gewesen. In diesem Fall hätte man eine Standard 32A/400V CEE-Starkstromsteckdose (3P+N+E) in der Garage installieren können. Oder vielleicht in Zukunft eine weiterentwickelte Power-Wallbox, vorausgesetzt, das entsprechende Elektrofahrzeug wäre darauf ausgelegt.

Das Leitungsende ist in einem kleinen Aufputzkasten aufgelegt und der Sicherungsautomat der Leitung  im Hausverteilerkasten ist gegen unbeabsichtigte Aktivierung gesichert.

Das Kabel endet in einem kleinen Aufputzkasten. Der Sicherungsautomat wurde entsprechend blockiert.
Der Stromzähler zeigte einen Stand von 882,6 kWh an. Abzüglich des Anfangsstandes von 10,2 kWh verbrauchte ich zu Hause 872,4 kWh Strom für den MINI E.
Da ich allerdings häufig die öffentliche Ladestation in der Nähe meiner Arbeit benutzte, ist dies nur ein Teil des Verbrauches von #014 während der neunmonatigen Nutzung.

Freitag, 21. Januar 2011

Standby Verbrauch

English Version
Um den Standby-Verbrauch der Wallbox und des Autos einschätzen zu können, habe ich den elekteischen Zwischenzähler beobachtet, der zusammen mit der neuen Leitung zur Wallbox in der Garage installiert wurde.
Da der Zähler nur "digital" in 0,1kWh-Schritten anzeigt und ich über keine weiteren Messmittel verfüge, ist dies nur ein geschätztes Ergebnis.

Wenn man den Zähler über mehrere Tage beobachtet, wenn das Fahrzeug nicht eingesteckt wurde, hat man einen Stromverbrauch von 0,1kWh pro Tag. Vielleicht auch etwas mehr, da der Zähler ja nur bei "ganzen" 0,1kWh weiter springt.
Somit hat die Siemens Wallbox einen Standby Verbrauch von etwa 4,2 Watt (oder etwas mehr).
Dieser Wert ist nicht hoch, summiert sich aber während des Nutzungszeitraums des MINI E (9 1/2 Monate, 285 Tage) auf 285x0,1 kWh=28,5kWh. Das entspricht etwa einer vollen Batterieladung von MINI Es nutzbarer Batteriekapazität von 28kWh. Bei einem Strompreis von 0,207 Euro/kWh sind das immerhin 5,90 Euro für die Stromversorgung der Wallbox.
Bei einer Integration weiterer Funktionalitäten hinsichtlich des "intelligenten Stromnetzes" könnte der Verbrauch steigen. Hersteller und Kunden sollten diesen Aspekt berücksichtigen.
Wenn ich die Wallbox für einen längeren Zeitraum nicht benötige, schalte ich sie über den Sicherungsautomaten ab.

Beobachtet man den Zwischenzähler, wenn das Auto eingesteckt ist, aber der volle Ladezustand bereits erreicht ist und das Ladelicht nicht mehr blinkt, ist das Ergebnis das selbe: 0,1kWh/Tag gemeinsamer Verbrauch von Wallbox und aufgeladenem Auto.
Es scheint also, dass der MINI E einen vernachlässigbaren Energieverbrauch hat, wenn er voll aufgeladen ist. Es besteht keine Notwendigkeit, ihn auszustecken, um unnötige Stromkosten zu vermeiden.

 
Siemens Wallbox with plugged in MINI E.
Dieser Umstand mag sich mit der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen mit Batterie-Temperatur-Management und Vorkonditionierung der Fahrgastzelle ändern.

Ich hoffe, als Fahrer kann man dann zwischen verschiedenen Szenarien wählen. Zum Beispiel eine Einstellung mit Fokus auf maximale Reichweite, die optimale Batterietemperatur und eine voll klimatisierte Fahrgastzelle vor Fahrtbeginn unter Vernachlässigung des Energieverbrauchs ermöglicht.
Oder ein Öko-Modus, der mit der Vorgabe eines möglichst geringen Energieverbrauchs lediglich eine minimale Batterietemperatur ausreichend für die Nutzung der Rekuperation und eine etwas vorklimatisierte Fahrgastzelle gerade rechtzeitig zum Fahrtbeginn zur Verfügung stellt.

Sonntag, 5. September 2010

Installation der Wallbox erfolgt

Nachdem ich eine Woche Urlaub an der Nordseeküste verbracht habe...

... hat sich also am Freitag, 03. September, wie vereinbart kurz nach 7.00 Uhr der von den SWM beauftragte Elektriker gemeldet. Die Installation der Ladestation für den MINI E -in diesem Projekt wird die Ladestation in der heimischen Garage als "Wallbox" bezeichnet- konnte beginnen.

Die durchzuführenden Arbeiten
  • Erhöhung der Absicherung von 50A auf 63A im Straßenverteilerkasten
  • Installation eines Zwischenzählers mit Sicherung und Anpassung der Hauptsicherungen (50A) im Hausverteilerkasten
  • Leitungsverlegung vom Hausverteilerkasten zur Wallbox in der Garage mit den entsprechenden Durchbrüchen in Kellerdecke und Hauswand
  • Montage und Anschluss der Ladestation/Wallbox
wurden von Herrn Berchtold ( www.elektro-berchtold.de ) und einem Mitarbeiter sauber und professionell durchgeführt.

Dabei habe ich auch erfahren, dass die Problematik bei der Installation meist in der langen und komplizierten Kabelverlegungen vom Zählerkasten zum eigentlichen Fahrzeugstellplatz/Tiefgaragenstellplatz liegt.
In einem Fall war die Installation des Zwischenzählers in den Zählerschrank bzw. eine Erweiterung des Zählerschranks nicht möglich, so dass hier eine Teilnahme am Projekt zum großen Bedauern des Bewerbers nicht möglich war.

Die Ladestation selbst ist ein schmuckloser Kasten ohne jeden Schnickschnack. Er besitzt zwei Schalter zur Aktivierung des Ladevorgangs (davon ein Schlüsselschalter gegen unbefugte Benutzung) und einem Stecker für das Ladekabel nach dem neuen Standard der Fa. Mennekes ( Presseinfo Fa. Mennekes ).

Obwohl die Installation abgeschlossen ist, ist die Ladestation noch nicht betriebsbereit. Die Erstinbetriebnahme muß durch die Fa. Siemens als Hersteller vor Ort erfolgen. Hierzu sollte ich die nächsten Tage kontaktiert werden.

Anbei noch ein paar Bilder der Komponenten.


Situation an der Einspeisung
Zwischenzähler nebst Sicherung zur Bestimmung des Stromverbrauches für den MINI E -Lieferzustand 10,2kWh
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Siemens Ladestation für MINI E
Siemens Ladestation im geöffneten Zustand

Der Stecker für das Ladekabel sowie die beiden Schalter zur Aktivierung des Ladevorgangs
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Das "Typschild" der Siemens Ladestation für den MINI E

Montag, 23. August 2010

Ladebox

Da der MINI E zum effizienten Laden einen 32A-Anschluss benötigt, muss ein neues Kabel vom Einspeiseschrank zur Garage verlegt werden.
Eigentlich kein Problem, aber im Detail dann doch nicht so einfach. Weil keine Leerrohre existieren und die einzige in die Garage führende Leitung zu schwach ausgelegt war, müssen etsprechende Durchbrüche geschaffen werden.

Bevor der von den Stadtwerken beauftragte Elektriker die Bestandsaufnahme durchführte, habe ich eine sinnvolle Variante der Leitungsverlegung ausgekundschaftet und mit dem Vermieter abgesprochen.

Als die Vor-Ort Besichtigung durch den Elektriker dann erfolgte, konnten wir uns schnell auf den Leitungsverlauf einigen. Auch sonst waren alle Voraussetzungen (Platz im Einspeiseschrank, Zugang zur Elektroeinspeisung, etc...) gegeben.
Am 03.09. sollte es losgegen mit der Installation...